Freunde des Meeres und der Seefahrt
Marinekameradschaft Langenberg - Bremen 2008

Marinekameradschaft Langenberg 1928 e.V.

Freunde des Meeres und der Seefahrt


Jahresfahrt 2008 nach Bremen
Bremenfahrt 2008

Marinekameradschaft Langenberg auf Bremenfahrt
 
Bremen war das Ziel der Marinekameradschaft Langenberg in diesem Herbst. Auch wenn die Tage kürzer waren, konnte ein umfangreiches Programm erledigt werden. Erster Anlaufpunkt war die Zentrale der Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Zu dem, was die Fahrtteilnehmer schon über die Seenotretter wussten, kamen neue Informationen hinzu. Eindruckvoll war auch der Vergleich zu dem ehemaligen Rettungskreuzer „H.J.- Kratschke,“ der als Museumsstück auf dem Gelände steht und einem seiner Nachfolger, der „Hannes Glockner“, der in der zum Rettungswerk gehörenden Werft für die nächsten Jahre aufgefrischt wurde. Am späten Nachmittag wurde die Hansestadt Bremen und ihre Geschichte bei einer Stadtführung u.a. durch das historische Rathaus, dem ältesten Stadtviertel Bremens, dem „Schnoor“ und die Böttchergasse erkundet. Ein Betonklotz mit riesigsten Ausmaßen in der Form des U-Bootbunkers „Valentin“, verdeutlichte am nächsten Tag den Fahrtteilnehmern den Größenwahn des Dritten Reiches und die Brutalität des Naziregimes. Heute wird dieser Bunker teilweise als Materialdepot von der Bundeswehr genutzt. Ein eindruckvoller Vortrag brachte die Geschichte des Bunkers und das Leid der tausenden Zwangsarbeiter, die ihn bauen mussten näher. Der 426m lange, 97m breite und 25m hohe Bunker hatte eine Deckenstärke bis zu 7m und wurde während des Krieges als U-Bootwerft gebaut, in der alle 56 Stunden ein U-Boot entstehen sollte. Nach allem was in und über dieses Bauwerk vermittelt wurde, wurde der Tag nach einem nachdenklichen Nachmittag mit einem kleinen Kameradschaftsabend beendet.
Ohne die guten Verbindungen einiger Fahrtteilnehmer zu verschiedenen Betrieben und Institutionen wären die Programmpunkte des Samstages nicht zustande gekommen. Eine ausführliche Besichtigung des Containerhafens in Bremerhaven, kann nach dem „11.September“ nur noch nach vorheriger Kontrolle alle Besucher durch Sicherheitsbehörden erfolgen und ist schon ein Erlebnis.
Diese immer größer werdenden Containerumschlaganlagen, zeigten den Rheinländern was alles in diesen Blechschachteln ankommt oder weggeht und wie dort der Umschlag abläuft. Bei der weiteren Fahrt durch den restlichen Hafen, waren die Autotransporter der unterschiedlichsten Größe zu sehen, und die enormen Mengen Autos, die dort frisch von Schiff kamen oder verladen werden sollen. Nach einer Erfrischungspause im Fischereihafen stand der letzte Programmpunkt der Fahrt an. Auf seiner Warteposition lang der Rettungskreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ und wartete auf die neugierigen Langenberger. Nachdem es eine Leiter herunter an Deck ging wurde den Gästen der Rettungskreuzer, seine technische Ausrüstung und sein Einsatzbereich von der Besatzung ausführlich erklärt. Der Rückweg war nicht so beschwerlich, die Flut hatte das Schiff soweit hochgehoben, das es fast direkt auf die Kaimauer ging. Diese Eindrücke der Fahrt werden sicherlich länger auf die Teilnehmer wirken und wohl auch auf dem nächsten Labskausessen im Februar Thema sein.
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